Praktikantenblog – Worum geht es?

Dieser Blog wurde von aktuellen Praktikanten für euch, als zukünftige Praktikanten der HABA-Firmenfamilie, ins Leben gerufen. Wir wollen euch einen möglichst authentischen und konkreten Einblick in die HABA-Firmenfamilie gewähren. Dabei zeigen wir, wie ein Praktikum bei HABA, Jako-o oder Wehrfritz aussehen kann. Von den Aufgaben, dem Arbeitsalltag, hin zu eurem Arbeitsplatz, dem Kantinenessen oder dem Freizeitangebot in Bad Rodach wollen wir euch einen vielfältigen Eindruck verschaffen.
Wir finden das funktioniert am besten, indem wir Praktikanten unsere Aufgaben und Erfahrungen in Bild, Text und Film hier schildern. Einen besseren Einblick kann selbst die glänzendste Hochglanzbroschüre nicht bieten. Wir hoffen, dass ihr mit diesem Blog einen guten ersten Eindruck von der HABA-Firmenfamilie gewinnen könnt und wünschen euch viel Erfolg bei der Bewerbung.

Apropos Aufgaben von Praktikanten: Dieser Blog wurde von uns komplett in Eigenregie geplant, gestaltet, umgesetzt und natürlich mit Inhalten gefüttert. Vorherige Praktikantenprojekte waren beispielsweise die Konzeptionierung eines neuen Spiels in den Broschüren für Praktikum, Ausbildung und duales Studium oder die Planung und Umsetzung einer Hausmesse für interessierte Schüler und Studenten.

Wir sind schon jetzt gespannt, in diesem Blog von euren Praktikantenprojekten zu lesen!

Messe SPIEL in Essen III

Auf diesen gelungenen Abend folgte auch schon der letzte Messetag. Leicht wehmütig machten wir uns ein letztes Mal auf den Weg zum Messegelände. Die Vorbereitungen liefen wie gehabt, wurden aber wie aus heiterem Himmel von folgender Durchsage unterbrochen: „Die Messehallen werden aufgrund der hohen Besucherzahlen heute 10 Minuten eher geöffnet.“ Inzwischen haben wir uns über diese Durchsage natürlich nicht mehr gewundert, weil es sich bei der Messe Spiel Essen schließlich um die weltweit größte Publikumsmesse für Gesellschaftsspiele handelt, bei der sich mehr als 1000 nationale und internationale Aussteller präsentieren! Da sollte der hohe Besucherandrang keine allzu große Überraschung gewesen sein 🙂

Nach einem erfolgreichen vierten und letzten Messetag startete die traditionelle Spendenaktion für Kindergärten und Schulen, woraufhin der Abverkauf der restlichen Ausstellungsspiele endgültig das Ende der Spiel 2016 einläutete. Also machten wir uns an den Abbau …

Zum krönenden Abschluss ist das komplette Messeteam noch einmal zum Essen gegangen und wir genossen gemeinsam einen wundervollen letzten Abend.

Am nächsten Morgen traten wir die Heimreise an. Manche von uns dösten oder plauderten ein bisschen, andere hingegen hatten selbst nach mehr als vier Tagen nonstop Spiele spielen noch nicht genug und versüßten sich die Heimfahrt mit einer Partie Einhorn Glitzerglück 🙂

Die Messe war für uns ein sehr eindrucksvolles Erlebnis und bleibt uns als kunterbunt, riesengroß und international mit einer freundlichen Atmosphäre in Erinnerung. Und auch im Büro freuen wir uns nun immer wieder, bekannten Gesichtern zu begegnen, die wir auf der Messe lieb gewonnen haben.

 

Linda Seufert, HABA-Marketing

Sina Scherer, HABA-Export

Messe SPIEL in Essen II

Die meiste Zeit haben wir erklärt, manchmal sogar mitgespielt und dann gab es auch noch unsere Großaktionen.

Am Hauptstand wurde v.a. den Kleinen ein besonderes Erlebnis geboten. Dort konnten sie gemeinsam mit unserem Ritter (Azubi Patrick) unsere Prinzessin (Azubi Vanessa) aus dem Drachenturm befreien, bevor dieser zum Einsturz kommen konnte.

Am Familienspielestand hat Linda bei Picassimo den Besuchern die Möglichkeit gegeben, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen und hat mit ihnen das Rätsel der verdrehten Bilder gelöst, was bei den Besuchern sehr gut ankam und für jede Menge Spaß, aber auch ab und an für ratlose Gesichter, sorgte.

Nach einem aufregenden ersten Messetag sind wir abends wieder gemeinsam zum Essen gegangen und haben uns danach in der Lobby zu einer weiteren Spielerunde getroffen. Wir hatten mal wieder wahnsinnig viel Spaß und der Zusammenhalt war einfach super. Wir waren aber auch eine echt coole Truppe! J

Am darauffolgenden Morgen starteten wir gut gelaunt in den zweiten Messetag. Als soweit alles erledigt war, ertönte plötzlich eine Durchsage: „Die Messehallen werden aufgrund der hohen Besucherzahlen heute 10 Minuten eher geöffnet.“ Schon stürmten die Leute an unsere Tische und wir konnten hoch motiviert durch die positiven Erlebnisse am Tag zuvor loslegen. Im Vergleich zum ersten Tag wurden nun sowohl unsere Multitasking-Fähigkeiten als auch unsere Sprachkenntnisse vermehrt gefordert. So war es keine Seltenheit, dass wir zwischen zwei Tischen standen und in beide Richtungen unterschiedliche Spiele in teilweise unterschiedlicher Sprache erklärten. Und auch das hat unglaublich viel Spaß gemacht!

Zur Belohnung haben wir es, als wir abends wie immer vom Hotel aus zusammen essen gegangen sind, ein wenig zu gut mit uns gemeint, denn wir hatten unseren Hunger an diesem Abend maßlos überschätzt.

Wir haben doch ernsthaft geglaubt, wir könnten diese Monsterportionen (in Form von Burgern, Burritos, etc.) besiegen… falsch gedacht! Diesmal konnten wir die Tradition der abendlichen Spielerunde leider nicht fortsetzen, sondern rollten direkt ins Bett 🙂

Am dritten Messetag waren wir schon routiniert und bereit für die Besucher, als uns völlig unerwartet eine Durchsage mitteilte, dass „die Messehallen aufgrund des hohen Besucherandrangs heute schon 10 Minuten eher geöffnet werden“.  Aber es gab eine kleine Änderung: Sina war ab heute auch bei den Kinderspielen am Hauptstand eingeteilt. Dies war eine nette Abwechslung, sie musste sich aber in mancher Hinsicht ziemlich umgewöhnen: Plötzlich waren sowohl die meisten Besucher als auch die meisten Tische und Stühle im Miniaturformat. Dafür leuchteten die Kinderaugen mit Sinas nun gelbem T-Shirt um die Wette.

Am Abend waren wir wieder als große Gruppe unterwegs und diesmal wählten wir – wir hatten unsere Lektion gelernt – Thai. Die Portionen waren kleiner, wenn auch einen Hauch schärfer… Dieser Abend wird uns noch lange in Erinnerung bleiben, denn wir brachten das Personal mit unvorhergesehenen Problemen, die wir gar nicht als Probleme erkannten, leicht aus dem Konzept. Plötzlich sehnten wir uns fast schon wieder nach einem Burger mit Pommes. Verkehrte Welt! So oder so hatten wir aber auch an diesem Abend eine Menge Spaß!

Zum Glück reichte nun auch wieder die Energie aus für… na was wohl?… unsere abendliche Spielerunde 🙂 Zurück in einer menschenleeren Lobby konnten wir uns ungestört den besten Platz  sichern.

Doch Spaß beiseite, wir hatten das Gefühl, ganz Essen spielt in unserer Hotellobby, weil es überall nur so von Spielebegeisterten wimmelte. Zum Glück hatten wir unseren Spieleteppich!

... nächste Woche erfahrt ihr noch mehr über unseren Messeeinsatz!

Messe SPIEL in Essen I

Vom 12. bis zum 17.10.2016 durften wir zwei Praktikantinnen zusammen mit einigen anderen Kollegen aus verschiedenen Abteilungen wie der Spieleredaktion, dem Produktmanagement, dem Export und dem Marketing sowie dualen Studenten und Azubis nach Essen zur berühmten Messe Spiel 2016 fahren. Wir (Linda, Marketing und Sina, Export) waren natürlich ganz aus dem Häuschen, weil vorher im Büro jeder so davon geschwärmt hat.

Zur Vorbereitung auf unseren Job als Spieleerklärer wurden wir vorher entsprechend geschult und ehe wir uns versahen, saßen wir auch schon im Auto nach Essen.

Dank einer nahrhaften Stärkung bei einer beliebten Fast-Food-Kette konnten wir – kaum dass wir an unserem Messestand angekommen waren – gleich kräftig beim Aufbau mithelfen. Danach erhielten wir letzte Instruktionen zu weiteren Spielen.

HABA-Hauptstand (im gelben Design)
Gegenüber am Familienspielestand (im grauen Design)

Schon war der erste Tag fast vorbei. Bevor wir zum gemeinsamen Abendessen aufgebrochen sind, haben wir uns in der Lobby zu einer Spielerunde getroffen, um für den anstehenden Messestart am nächsten Tag bestmöglich vorbereitet zu sein. Weil es so viel Spaß gemacht hat, haben wir nach dem Essen gleich noch eine Runde gespielt. Obwohl wir von unserem Messeteam zuvor kaum jemanden kannten, wurden wir direkt herzlich aufgenommen und haben uns sofort sehr wohl gefühlt!

 

Gestärkt vom nahrhaften (diesmal wirklich ;)) Frühstücksbuffet und putzmunter (allerdings erst nach etwas Kaffee) standen wir gespannt wie die Flitzebögen in den Startlöchern und machten uns gemeinsam mit einer Horde Spielbegeisterter in einer gestopft vollen U-Bahn auf den Weg zum Messegelände. Die letzten Vorbereitungen wurden getroffen, als uns eine Lautsprecherdurchsage überraschend mitteilte, dass „die Messehallen aufgrund des hohen Besucherandrangs heute schon 10 Minuten eher geöffnet werden“.

 

Die Besucher können kommen 🙂

Wir waren beide am Familienspielestand eingeteilt und haben im Laufe des Tages den unterschiedlichsten Leuten aus aller Herren Länder Spiele erklärt. Von Familien mit staunenden Kindern über Gelegenheitsspieler bis hin zu absoluten Spielefreaks war alles dabei! Jeder konnte bei unseren Familienspielen etwas Passendes finden, musste aber unter Umständen ein paar Minütchen warten, da immer viel los und die Plätze heiß begehrt waren. Die Zeit verging für uns wie im Flug – aber das ist auch keine Überraschung, wenn man den ganzen Tag mit gut gelaunten, entspannten Leuten zu tun hat!

Neben den Familienspielen gab es natürlich auch Exemplare der über hundert Kinderspiele an unserem Hauptstand direkt nebenan, aber dazu später …

Außerdem hatten wir Unterstützung von Kollegen aus dem Außendienst und aus anderen Niederlassungen (Frankreich, Asien), mit denen wir vorher im Büro schon mehrmals Kontakt hatten. Jetzt haben wir uns einmal persönlich kennengelernt und hatten so auch endlich ein Gesicht zum jeweiligen Namen.

... nächste Woche erfahrt ihr noch mehr über unseren Messeeinsatz!

Betreuerinterview mit Dr. Thomas Vandahl

Können Sie sich kurz vorstellen?

Mein Name ist Dr. Thomas Vandahl. Ich bin Leiter der Abteilung Softwareentwicklung und dort für 49 Mitarbeiter zuständig (inklusive Azubis).

Wie war Ihre berufliche Laufbahn von der Ausbildung bis zu Ihrer heutigen Stellung?

Ich habe ab 1987 an der Technischen Universität Ilmenau „Physik und Technik elektronischer Bauelemente“ studiert und 1997 auf dem Gebiet Halbleitersensorik promoviert. Ich war danach in verschiedenen Unternehmen im Bereich Telekommunikation und Softwareentwicklung tätig. Seit etwas über zwei Jahren bin ich jetzt bei HABA.

Praktikanten sind für mich…

… Unterstützung aber auch Verpflichtung

Was ist Ihr Lieblingsprodukt?

Das Biofino-Hähnchen mit den Klett-Keulen.

Was ist Ihr Lieblingsessen im Betriebsrestaurant?

Ich mag die Rumpsteaks, aber auch das Salat-Buffet.

Wie verbringen Sie Ihre Pause?

Wenn ich Zeit habe: Spazierengehen durch die Wiesen.

Aqua-Cycling

Im Medical Park Bad Rodach werden viele verschiedene Kurse angeboten. Durch die Kooperation mit der HABA-Firmenfamilie können die Mitarbeiter von Vergünstigungen profitieren. Um euch als zukünftige Praktikanten der HABA-Firmenfamilie das Kursangebot aus eigener Erfahrung näher zu bringen, nahm ich direkt am „Aqua-Cycling“ teil! Auf gut Deutsch gesagt: Fahrradfahren im Wasser!

Vor Beginn des Kurses werden die Standräder auf die jeweilige Größe und Schwierigkeit eingestellt und dann einfach ins Wasser „gelassen“. Zu meinem Glück hatte die Trainerin mein Rad gleich auf die höchste Stufe eingestellt…

Los ging es mit entspannter Musik und leichtem Treten in die Pedale. Während wir das Tempo langsam steigerten, wechselte die Musik schon in Richtung Rock. Das war das Zeichen, dass es nun richtig losging. Abwechselnd hieß es Treten im Sitzen, im Stehen und in der Schwebe. Dazu führten wir bestimmte Arm- und Oberkörperbewegungen aus, um so jegliche Muskelgruppen zu trainieren. Als wir dann  rückwärts fahren sollten, ist so ziemlich jeder an seine koordinativen Grenzen gestoßen.

Alles in Allem ist die Teilnahme am Aqua Cycling sehr empfehlenswert! Es fördert Ausdauer, Kraft und Koordination und ist dabei schonend für die Gelenke. Das abwechslungsreiche Programm ist anspruchsvoll und macht Spaß. Es kann jeder, unabhängig von Größe oder Alter, an dieser Sportart seine Freude finden.

Arthur Homer

Praktikant Logistik

Betreuerinterview mit Marcos Vizcaino Gerlach

Können Sie sich kurz vorstellen? 

Mein Name ist Marcos Vizcaino Gerlach. Ich komme ursprünglich aus Spanien, bin verheiratet und habe zwei Kinder. Seit vier Jahren bin ich nun bei HABA und arbeite mit sehr netten Kollegen zusammen. Durch meine internationale Berufstätigkeit, habe ich schon in über 10 Firmen gearbeitet und alle Kontinente der Erde besucht. 

Was sind Ihre Aufgaben in der Abteilung? 

Meine Aufgaben als Key Account International sind zum einen die Organisation und die Kommunikation, zum anderen bin ich das Bindeglied zu unserer Niederlassung, Partnern und Großkunden in verschiedenen Ländern für den Fachhandel. Strategisches Marketing, Werbekontrolle sowie einen reibungslosen Ablauf des Tagesgeschäftes zu garantieren, zählen natürlich auch zu meinen Aufgaben. Wichtig ist am Ende des Tages extern die Zufriedenheit des Partners und der Kunden sicherzustellen, sodass wir intern mehr Umsatz generieren. 

Praktikanten sind für mich…

… eine wichtige Unterstützung für Projekte oder tägliche Tasks, wofür ich oft die Zeit nicht habe. Zum Beispiel habe ich eine Praktikantin gehabt, die sich als Projektorganisator um ein wichtiges Projekt gekümmert hat.

Was ist Ihr Lieblingsprodukt?

Mein Lieblingsprodukt? Auf jeden Fall ist es ein HABA Produkt! Jedoch genau zu sagen was das Beste ist, ist schwer, da wir tausende von Produkten haben! Ich bevorzuge aber Spiele, weil sie mir besonders viel Spaß bereiten. Da ich oft mit der Familie spiele, ist es für mich einfach ideal, bei HABA zu arbeiten. Das ich dafür in mehreren Ländern die Produkte verkaufen kann und täglich verschiedene Sprachen benutze, ist einfach genial. 

Was wollten Sie als Kind werden? 

Ich kann mich nicht daran erinnern, was ich als Kind werden wollte. Vielleicht Pilot, aber da hätte ich sehr gut in Physik und Mathematik sein müssen und das waren nicht meine Stärken. Ich konnte mich mehr für Sprachen und Literatur begeistern und deswegen sitze ich heute auch im Export. 

Wie war Ihr erster Tag bei der HABA Firmenfamilie?

Mein erster Tag war sehr gut. Die Sonne schien, es war angenehm warm, ich habe nette Kollegen kennengelernt und ich hatte eine Menge an Informationen bekommen, die mir Freude gemacht haben.   

9. Tour de HABA – Erfolg auf ganzer Strecke

Am 24.09.2016 war es endlich wieder soweit – die Tour de HABA konnte zum 9. Mal unter besten Voraussetzungen stattfinden. Dieses Mal war jedoch alles anders. Zum ersten Mal wurde die Tour de HABA nur von uns Praktikanten organisiert sowie durchgeführt – und das mit vollem Erfolg!

Bereits um 9 Uhr trafen sich die sportbegeisterten Mitarbeiter bei bestem Wetter am Brauhof zu Kaffee und Kuchen. Gestärkt und motiviert fiel um 10 Uhr der Startschuss für alle drei Touren.

Hierfür konnten sich die Teilnehmer im Vorfeld für eine passende Route durch das Bad Rodacher Umland anmelden. Ob die Familientour mit 10 km, die Sportsfreundetour mit 20 km oder die Profitour mit 45 km – für jeden war die richtige Route dabei. Beim großen Pausenstopp in Gauerstadt trafen sich alle Radfahrer der drei Touren zu einer Stärkung mit Getränken, Obst und Powerriegeln. Als besonderes Highlight gab es für die Mitarbeiter der HABA-Firmenfamilie die Möglichkeit, sich ein E-Bike zu leihen und dieses auf der Strecke ausführlich zu testen. Auch die kleinsten Radfahrer kamen bei der Familientour auf Ihre Kosten: Mit Rätselspaß und tollen Spielen wurde die Fahrradtour zu einem Erlebnis. Als Belohnung für Ihr Durchhaltevermögen erhielten Sie eine Radfahrmedaille und eine Teilnehmerurkunde zur 9. Tour de HABA.

Für Spiel und Spaß sorgte auch ein buntes Rahmenprogramm für Kinder während der Tour im Brauhof. Hier gab es die Möglichkeit, bei einer Miniolympiade sich ebenfalls eine Medaille zu verdienen.

Erschöpft aber glücklich trafen alle Teilnehmer gegen Mittag wieder in Bad Rodach ein. Mit einem leckeren Grill- und Salatbuffet ließen wir die Tour bei gemütlichem Beisammensein ausklingen.

Wir freuen uns schon auf die nächste Jubiläums-Tour de HABA J

Interview mit Jörg Schubert zum Indoor-Cycling-Kurs

Zur Person/Kursleiter:

Neben seiner beruflichen Tätigkeit in der HABA-Firmenfamilie war er schon immer sportlich aktiv und eignete sich zusätzlich in verschiedenen Sportkursen Fachwissen und Trainingsmethoden an. Dabei absolvierte er unter anderem in Neuseeland einen speziellen Kurs zum Thema Indoor Cycling. Das dabei gewonnene Fachwissen, gepaart mit der entsprechenden Portion an Motivation, führte zu der Gründung des Kurses.

Was genau ist eigentlich Indoor-Cycling und wie kann man es am besten beschreiben?

Auf den speziellen Bikes wird in der Gruppe unter Anleitung des Trai¬ners das Fahren über Berg und Tal in der Halle simuliert. Durch den individuell ein¬stellbaren Tretwiderstand und den Schwungscheiben, die einen gleichmäßigeren Kraftverlauf gewährleisten, ist Indoor-Cycling auch für Teilnehmer ohne Vorerfahrung geeignet.

Was ist das Ziel und warum wurde diese Trainingsmethode entwickelt?

Das gelenkschonende Fahrradfahren mit musik¬gestützten Trainingsintervallen erhöht die Fettverbrennung, verbessert die Ausdauer und stärkt das Herz-Kreislauf-System. Aber in erster Linie geht es einfach darum Spaß zu haben und sich fit zu halten.

Welche Vorteile bestehen gegenüber klassischem Fahrradfahren?

Der Vorteil besteht darin, dass die Kursgruppe geschlossen bleibt und nicht wie beim realen Radfahren, Teilnehmer aufgrund ihrer persönlichen Trainingszustände das Tempo nicht mithalten können. Man erreicht also immer zusammen das Ziel. Gleichzeitig gibt es zu jeder Situation die passende Musik, wodurch die Teilnehmer ständig gepusht werden „alles“ zu geben. Somit entsteht ein großes Miteinander verschiedener TeilnehmerInnen. Dabei kann jeder mitmachen, egal wie alt und wie fit, denn jeder fährt sein eigenes Tempo.

Wie ist ein Kursprogramm aufgebaut?

Grundsätzlich sollte sich der Kursleiter der Gruppe anpassen – keine Sorge, das ist natürlich auch hier der Fall. Dabei wird auf ein abwechslungsreiches Programm geachtet, um alle Bedürfnisse zu erfüllen und keine Überbelastungen zu erreichen. Generell wird mit einem Warm-up begonnen, danach steigt die Leistung an, in dem das Bergfahren simuliert wird und bestimmte Intervalle, wie Ausdauer oder Sprints eingebaut werden. Zwischendurch gibt´s natürlich auch Talfahrten und Fahren auf einer Ebene.

Wie anstrengend ist der Kurs in der Regel?

Das ist sehr unterschiedlich und hängt von den Teilnehmern und ihren Trainingszuständen ab. Am Ende gehen jedoch alle immer mit einem Lächeln nach Hause.